Episode 92: Wegbereiterinnen persönlich (4) - Professorin Dr. Christel Bienstein

Viele pflegerische Konzepte, die heute als selbstverständlich angesehen werden, wurden durch sie in den Pflegeberuf in Deutschland eingebracht. Seien es die Mundpflege mit Tees, die Wahrnehmungsförderung durch Basale Stimulation oder die Bedeutung des Bettenknickpunktes in der Mitte auf Hüfthöhe und nicht auf Brusthöhe - Christel Bienstein hat sich im Rahmen ihrer unterschiedlichen beruflichen Stationen für das Wohlergehen der zu pflegenden Menschen und der dafür notwendigen fachlichen Professionalisierung der Pflegenden eingesetzt. Mit ihr unterhalte ich mich in der vierten Folge der Reihe "Wegbereiterinnen persönlich".

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Bisherige Kommentare

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  1. Profin em. Dr. Christine Auer ·

    Eine wirklich anschaulich erzählte Berufsbiografie! Schade, dass wir das damals, also zu Lebzeiten von Hilde Steppe, in der „Sektion Historische Pflegeforschung“ nicht wußten, dass Christel Bienstein auch an der NS-Thematik arbeitete. Das hätte eine fruchtbare Zusammenarbeit werden können, aber es war damals einfach schwieriger mit der Vernetzung. – Was mir auch imponiert, ist das Engagement von Christel Bienstein für die klinische Pflege, das nach wie vor Stiefkind der Pflegewissenschaft. Ich wünsche mir, ähnlich wie sie, dass sich hier bald deutliche Fortschritte einstellen. – Danke an Frau Bienstein und Roland Brühe für diesen kurzweiligen Videopodcast!

    1. Dr. rer cur Kathrin Kürsten ·

      Interessant zu sehen, dass Prof.in Dr. Bienstein sozusagen den umgekehrten Berufsweg gegangen ist, wie ich. Die ich zunächst Germanistik und Geographie auf Lehramt studierte und nach dem Staatsexamen eine Ausbildung zur Altenpflegerin gemacht habe, um dann Jahre später zur Pflegewissenschaft zu kommen.
      Vielen Dank für das interessante Gespräch.
      Roland, dir möchte ich danken, dass du mir Menschen „ins Handy“ bringst, deren Namen man natürlich kennt und deren Arbeit man sehr schätzt. Den Menschen dahinter entdeckt man dann bei dir 👍